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Geschätzte Leserschaft
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KI-Regulierung - Strafbefehlsverfahren - Femizide: Die Themen, die uns diesen Monat speziell beschäftigt haben, sprechen wichtige Herausforderungen der Gegenwartsgesellschaft an. Doch wie gerade der Beitrag zu Femiziden in der Schweiz zeigt, stehen der Forschung längst nicht zu jedem aktuellen Thema genügend verwertbare Daten und Informationen zur Verfügung.
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Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und grüsse Sie freundlich aus Aarau
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Geschäftsleiterin
Zum Vormerken: Die Mitgliederversammlung von UNSER RECHT findet am Dienstag, 19. Mai 2026 in Bern statt.
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KI-Regulierung in der Schweiz
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2. Februar 2026
KI-Regulierung in der Schweiz
Modernisierungsvorschläge für Produkthaftung und Produktsicherheit
Isabelle Wildhaber und Frédéric Barth
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Der Bundesratsentscheid, auf KI-Spezialgesetze zu verzichten und stattdessen die technologieneutralen Kernregelwerke zu stärken, ermöglicht es der Schweiz, flexibel und technologieneutral zu bleiben. Dieser Ansatz funktioniert jedoch nur, wenn das Produktehaftpflichtgesetz (PrHG) und das Produktsicherheitsgesetz (PrSG) rasch an die Herausforderungen des digitalen Zeitalters angepasst werden. Die Aktualisierung der Definition von Produkt und Fehler, die Berücksichtigung der fortdauernden Kontrolle des Herstellers sowie eine Anpassung der Beweislastregeln sind zentral. Nur so kann der Schweizer Rechtsrahmen das Vertrauen der Bevölkerung in die KI gewährleisten.
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Isabelle Wildhaber ist Ordinaria für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität St. Gallen.
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Frédéric Barth, MLaw, LL.M., Advokat, ist Doktorand und wissenschaftlicher Assistent an der Universität St. Gallen.
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20. Februar 2026
Cookies und Fairness
Strafbefehlsverfahren in der Schweiz
Marc Thommen
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Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat festgehalten, dass Strafbefehlsverfahren nur insoweit mit Artikel 6 Ziff. 1 der EMRK vereinbar sind, als der Beschuldigte “puisse y avoir un contrôle par un tribunal”. Es ist das Recht auf Zugang zu einem Gericht, das das Strafbefehlsverfahren legitimatorisch trägt. Jede rechtliche und faktische Einschränkung dieses Rechts verletzt die Konvention. Kurze Prozesse - wie diejenigen der Strafbefehle - sind nur insoweit rechtsstaatlich akzeptabel, als der Weg zur Verurteilung mit Anreizen ausgelegt ist, die die Strafbehörden zu fairen Entscheidungen motivieren.
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Marc Thommen ist Ordinarius für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Zürich.
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24. Februar 2026
Femizide
Ein Problem auch in der Schweiz?
Nora Markwalder
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In den Medien setzt sich vermehrt der Begriff des „Femizids“ durch, wenn über Tötungsdelikte an Frauen berichtet wird. Im rechtlichen und offiziellen Sprachgebrauch wird der Begriff hingegen (noch) nicht verwendet. Tatsächlich werden Frauen sowohl in der Schweiz als auch im internationalen Kontext in ganz anderen Situationen Opfer von tödlicher Gewalt als Männer. Allerdings sind Detailinformationen und Auswertungen zu Femiziden bislang in der Forschung nur spärlich vorhanden. Der Beitrag beleuchtet Femizide aus kriminologischer Sicht und bietet einen Überblick über diese spezifische Art von Tötungsdelikten in der Schweiz.
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Nora Markwalder ist Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität St. Gallen (HSG).
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Veranstaltungs- und Publikationshinweise
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Podiumsdiskussion am FIFDH
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Schweizerische Menschenrechtsinstitution (SMRI)
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Geneva Graduate Institute, Genf
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Nationale Konferenz der Kinderanwaltschaft Schweiz
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Kongresszentrum Kreuz, Bern
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Europainstitut EIZ, Universität Zürich
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Regio Basilensis, 28.1.2026
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Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik, Februar 2026
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Wegahta B Sereke, Stefan Manser-Egli, Barbara von Rütte:
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Migration Studies, Oxford Academic
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Jürg Marcel Tiefenthal, Ronny Fischer:
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Podcast-Serie des Europarats
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Humanrights ch - Artikel Sieben:
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Mit Gian Beeli, Blertë Berisha und Sophie Delessert
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srf - Musik für einen Gast:
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Republik - Dritte Gewalt:
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Republik - De Weck im Gespräch mit Walter Thurnherr:
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Seit 2007 setzt sich UNSER RECHT für die Geltung, Achtung und Weiterentwicklung von Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht in der Schweiz und in Europa ein und für eine Politik, die sich an diesen Grundsätzen orientiert.
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