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Mot-clé : Volksinitiative
4 articles
Left: United Nations Charter page with emblem and German title; right: orange Swiss constitution cover with white cross pattern.

Die Neutralitätsinitiative

Weshalb sie völkerrechts- und verfassungswidrig ist

Von Markus Mohler und Marco Jorio

Das Ziel der Neutralitätsinitiative besteht darin, einerseits jegliche Sanktionen gegen kriegführende Staaten zu verhindern und andererseits, keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beizutreten. Mit dem Postulieren einer «immerwährenden Neutralität» als Verfassungsbestimmung verletzt sie jedoch zwingendes Völkerrecht. Aus diesem Grund dürfte sie Volk und Ständen eigentlich gar nicht vorgelegt werden.

Die “Grenzschutz-Initiative”

Warum sie zwingendes Völkerrecht verletzt

Von Stefan Manser-Egli

Die Initiative verbietet oberhalb einer Quote einen Asylstatus sowie Ersatzmassnahmen für eine nicht mögliche Wegweisung. Sie verlangt die Ausschaffung aller “irregulär” Anwesenden innert 90 Tagen – auch wenn ihnen in ihrem Herkunftsstaat Folter, grausame oder unmenschliche Behandlung droht. Damit verstösst sie gegen zwingendes Völkerrecht.

Grenzschutzinitiative

Zur Frage der (Teil-) Ungültigkeit dieser und anderer Volksinitiativen

Von Kurt Fluri

Die „Grenzschutzinitiative“ verletzt weder als Ganzes noch in Teilen zwingendes Völkerrecht, denn eine völkerrechtskonforme Umsetzung auf Gesetztesebene ist möglich.

Ausserhalb von Rechtsstaat und Rechtssatz

Die Rückwirkungsklausel der JUSO-Zukunftsinitiative

Von Johann Jakob Chervet

Die Initiative enthält eine Rückwirkungsklausel, und wie die Rechtsgeschichte zeigt, ist rückwirkende Rechtssetzung in einem Rechtsstaat immer problematisch.