„Maiwald“: Ein Kontrapunkt zur grassierenden Straf-Euphorie
Beziehungsdelikte: In einem Freundeskreis werden zwei Menschen getötet. Zwischen den Taten liegen Jahrzehnte. Man weiss, wer sie verübte, aber niemand will die Bestrafung. Die Taten bleiben strafrechtlich ungesühnt. In einer Zeit grassierender Straf-Euphorie lohnt es sich, auch an dieser Stelle auf diesen trendwidrigen Roman hinzuweisen: „Maiwald“, ein packendes, tiefsinniges Psychodrama und Gesellschaftsbild, verfasst von Oliver Diggelmann, Professor für Völkerrecht, Europarecht,