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Schlagwort: Gerichtsberichterstattung
4 Artikel

Für einmal eine gute Nachricht über Gerichtsberichterstattung

„In der letzten Zeit habe sich die Qualität der Justizberichterstattung – von verschiedenen positiven Ausnahmen allerdings abgesehen – tendenziell verschlechtert und in der Häufigkeit vermindert“, steht in Dr. Regina Meiers Konferenzbericht über das Referat, das Prof. Dr. Daniel Hürlimann, Mitglied des Vorstands von „Unser Recht“, an der Jahreskonferenz 2018 von „Unser Recht“ zum Thema  „Justiz und Öffentlichkeit: Urteilsöffentlichkeit, Urteilskommunikation, Justizberichterstattung“

Zürcher Arbeitsgericht schliesst Journalistin von Prozess über Forderung nach Gleichstellungsgesetz aus

Aus einem Bericht von Brigitte Hürlimann in der „Republik“, erschienen am 28.11.18 (Link): „Vor dem Zürcher Arbeitsgericht kreuzen die Vertreter einer Schweizer Grossbank und eine ehemalige Mitarbeiterin die Klingen. Thema ist eine geschlechterbedingte Lohndiskriminierung. Wie die Sache endet? Keine Ahnung! (…) Man beginne nun mit den Vergleichsgesprächen, sagt die vorsitzende Richterin Eva Borla-Geier, und die seien nicht öffentlich. Zwar wird

Andreas Vosskuhle: Was tun gegen den Druck auf den Rechtsstaat?

„Rechtsstaat unter Druck“: Unter diesem Titel veröffentlicht „Die Zeit“ ei­ne ge­kürz­te und leicht be­ar­bei­te­te Fas­sung eines Vor­trags, den An­dre­as Voss­kuh­le, Präsident des deutschen Bundesverfassungsgerichts, un­ter dem Ti­tel »Rechts­staat und De­mo­kra­tie« zur Er­öff­nung des Ju­ris­ten­ta­ges in Leip­zig ge­hal­ten hat. In diesem sehr lesenswerten Artikel, der leider (noch?) nicht online (bzw. nur als bezahltes E-Paper) zugänglich ist, befasst sich Vosskuhle damit, dass der

Gerichtsberichterstattung: „Ein blamabler Zustand“

„Ein blamabler Zustand.“ Unter diesem Titel schreibt die NZZ-Gerichtsberichterstatterin und Redaktorin Brigitte Hürlimann (sie verlässt die NZZ Ende dieses Jahres und übernimmt im März 2018 die Redaktionsleitung von „plädoyer“*): „(…) Es ist das Leben pur, das sich in den Gerichtssälen abspielt oder in schriftlich gefällten Urteilen dargestellt wird. Es sind Dramen, Alltagsgeschichten, es menschelt ganz gewaltig. Und immer bekommt die